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Duale Ausbildung zum Informatiker: Interview mit Tim Streicher und Lukas Mühleis

Am newvision-Standort Stuttgart kann sich die Kollegenschaft fachliches und praktisches Informatik-Know-how stolz an die Fahnen heften. Das kommt daher, weil die informierte Truppe vor Ort die prestigereiche Akademie für Datenverarbeitung (kurz ADV) in Böblingen als Ass im Ärmel hat. Wer nach dem perfekten Mittelweg zwischen Studium und Ausbildung sucht, findet ihn in dieser Institution.  

Der immense Vorteil der Ausbildung vor Ort ist, dass man trotz größtenteils theoretischer Ausbildung ebenso Berufserfahrung in einem Unternehmen sammeln kann. In einigen Fällen hat man gar die Chance, im dritten Jahr als Werkstudent weiterhin im Unternehmen zu bleiben und sich darüber hinaus eine Übernahme nach dem dritten Jahr zu sichern. 

Teilweise wurde bei newvision Stuttgart diese Win-Win-Situation von den Berufenen über die Ausbildung zum staatlich geprüften Informatiker schon bestens genutzt. Und andere sind noch mehr mittendrin als nur dabei. Die aktuellen Beispiele für den richtigen Spirit sind Tim Streicher und Lukas Mühleis. Die beiden erzählen uns heute im folgenden Interview, wie die duale Ausbildung in der ADV vonstattengeht und was sie persönlich von den bereichernden Erfahrungen mitnehmen.     

 

Wie läuft die Ausbildung an der Akademie für Datenverarbeitung ab? 

 

Tim: Zunächst einmal kann man sagen, dass die Ausbildung zum staatlich geprüften Informatiker insgesamt drei Jahre dauert. Zwei Jahre davon verbringt man an der ADV selbst und ein weiteres Jahr dann noch im Praktikum bei einem Unternehmen. Es werden einem die Fachbereiche Wirtschaft, Technik oder Medien zur Auswahl gestellt.   

Lukas: Ich möchte hier anschließen und dazusagen, dass man im ersten Jahr der Ausbildung noch durchwegs an der ADV unterwegs ist und die Grundlagen der Informatik und Softwareentwicklung von A bis Z lernt. Je nach dem gewählten Fachbereich, die von Tim schon zuvor erwähnt wurden, hat man zusätzlich den bestimmten Unterricht als Sahnehäubchen.  

Tim: Dann kommt im zweiten Ausbildungsjahr auch schon die spannende Zeit, wo man sich als Praktikant bei einer Praktikumsfirma verdingt. In diesem Zusammenhang greift einem die ADV über die sogenannten “Firmentage” unter die Arme. Das ist die Gelegenheit, wo sich die Partnerfirmen der ADV versammeln und die eigenen Vorteile erläutern.  

Lukas: Und das Fantastische daran ist die Tatsache, dass man dann aus einem Pool an unterschiedlichen Firmen und IT-Berufen selbst eine Entscheidung treffen kann! 

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Gerade dieses Praktikumsjahr ist doch gewiss eine einprägsame Zeit, nehme ich an? 

 

Lukas: Völlig korrekt. In dieser Periode ist man ein Vollzeit- und Vollblut-Praktikant im ausgewählten Unternehmen.  

Tim: Und nebenbei schreibt man auch noch die Projektarbeit, wenn ich das hier ergänzen darf.  

Lukas: Ja, das Thema für diese Arbeit vereinbart man gemeinsam mit der Firma und die ADV genehmigt es dann. Im Prinzip ist die Projektarbeit jedoch im dritten Jahr prüfungsrelevant.  

Tim: Wenn man schon vom dritten Jahr spricht – zu diesem Zeitpunkt ist man wieder vollzeitig an der ADV zurück. Das heißt aber nicht, dass man nicht noch weiterhin beim Unternehmen tätig ist. Viele der Partner bieten nämlich die Option, dass man als Werkstudent auf Draht bleibt und gleichzeitig die Abschlussarbeit und Abschlussprüfung durchführt.  

 

Das klingt nach einer schwer beschäftigten Zeit.  

 

Tim: Kann man definitiv so sagen. Ich besuche ganz normal den Schulunterricht der ADV. Und nach der Schule oder am Wochenende arbeite ich dann noch 30 Stunden im Monat für die newvision. Und perspektivisch kann ich nach der Ausbildung als fester Mitarbeiter übernommen werden.  

Lukas: Sehe ich genauso. Ich kann mich generell noch mit der Unterstützung von newvision in verschiedenen Bereichen weiterbilden, um neue Möglichkeiten für unsere Softwarelösungen zu entdecken. Und obendrauf meinen Bachelor in Angriff nehmen. Die kreativen Freiräume sind da.  

 

Und wo bleibt da der Spaß?

 

Lukas: (lacht) Der kommt nicht zu kurz! Gemeinsam mit den tollen Kollegen aus Stuttgart speisen wir prächtig, um gemeinsam die Pausen zu genießen. Und von den LAN-Parties im Büro ganz zu schweigen. Über den Standort hinaus, teilen wir auch grandiose Moment mit dem Team aus Österreich, wo insbesondere das hauseigene Oktoberfest unvergesslich ist.  

 

Kommen wir abschließend noch zum Praktikum bei newvision zurück. Seid ihr im gleichen Feld praktisch geschult worden? 

 

Tim: Nein. Ich persönlich hatte mich als Consulting-Praktikant bei newvision beworben. Lukas tat das hingegen als Developer. Das lief dann so ab, dass ich am Anfang meines Praktikums Zugang zu einem Schulungsportal erhalten habe. Dort konnte ich eigenständig erstes Wissen über Microsoft Business Central erlangen.  

Ebenfalls habe ich einige Schulungen durch verschiedene Mitarbeiter am Standort Deutschland erhalten, um meine Kenntnisse in verschiedenen Bereichen zu vertiefen. Nachdem ich eingelernt war, habe ich dann kleinere Kundenaufgaben übernommen.  

Wie zum Beispiel? 

 

Tim: Als Projektarbeit habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Nico eine grafische Plantafel zur Fertigungsplanung bei einem Kunden eingeführt. 

Und wie waren deine Erlebnisse, Lukas? 

 

Lukas: Als Developer habe ich mich im ersten Monat erstmal mit den Grundlagen der Organisation und Entwicklungssprache auseinandergesetzt. Dabei gab es das Schulungsportal und danach habe ich Aufgaben von meinem Mentor erhalten. Das waren meist abgewandelte Kundenanforderungen. Dabei wurde ich natürlich unterstützt. 

Nicht lange danach, standen tatsächliche Kundenanpassungen im Fokus. Mit der Zeit ging es dann weg von einzelnen Aufgaben bei unterschiedlichen Kunden. Und beispielsweise hin zur Übernahme der Major-Updates bei allen unseren Cloud-Kunden oder der Umstellung eines ganzen Teilgebietes bei einem Kunden. Letzteres war dann auch meine Projektarbeit für die ADV. 

 

Hattet ihr das Gefühl von der Firma professionell UND freundschaftlich abgeholt zu werden? 

 

Tim: Ohne Frage. Da meine Kollegen Nico, Eric und Lukas Feger schon eine Ausbildung an der ADV abgeschlossen haben, war alles perfekt organisiert und vorbereitet. Es stand mir immer jemand zur Seite, falls ich bei einer Tätigkeit Hilfe benötigte. Abseits der professionellen Ebene wurde ich sehr herzlich in das gesamte newvision-Team aufgenommen. 

Lukas: Wie Tim schon beschrieben hat, gibt es hier viele Leute, die sich mit der ADV exzellent auskennen. Das ist gerade bei der Projektarbeit sehr hilfreich. Marvin, als mein eigener Mentor, konnte mir auch in 99 Prozent der Fälle mit Problemen weiterhelfen. Da das Team vergleichsweise jung ist, ist die Umgangsweise mit jedem auch sehr freundschaftlich. Wenn man eine Frage hat, kann man einfach kurz zum Kollegen gehen oder virtuell über Microsoft Teams nachfragen. 

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Christoph Ertl

Über

Christoph ist ein Fan der Berge. Und das ist sowohl wortwörtlich, als auch in Form einer Metapher gemeint. Seit mehreren Jahren als (SEO) Content Manager aktiv, verfolgt er das Ziel, den Gipfel an Content-Optimierung zu erreichen. Während er gleichzeitig den richtigen Ton für den Leser treffen will. Bei newvision hat er dabei quer durch die Abteilungen die maßgeblichen Experten für Inputs an seiner Seite.