Wie viel Software braucht der Ingenieur von heute?
Ich wette, Sie haben in Ihrem Ingenieurbüro Microsoft Excel im Einsatz. Richtig? Berechtigterweise würde ich meinen, denn für technische Berechnungen und schnelle Kalkulationen ist diese Software bestens geeignet. Allerdings erinnert Excel auch ein wenig an ein Puzzle in der Box: man sieht alle Teile, aber nicht das große Ganze. Und die Fehlersuche in einem kunstvoll aufgebauten Spreadsheet, das sich über mehrere Blätter erstreckt, ist ein ganz besonderes Vergnügen.
Im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung kommt immer mehr ERP-Software auf den Markt und hält Einzug ins Ingenieurbüro. Welche Software im Planungsbüro von heute zum Einsatz kommt und wie viele davon tatsächlich notwendig beziehungsweise in einer zentralen Lösung integrierbar sind, lesen Sie im Folgenden.
Welche Software kommt im Ingenieurbüro zum Einsatz?
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CAD
Ganz gleich, ob Ingenieur, Statiker oder in Architekturbüros - ein Leben ohne CAD (Computer Aided Design) ist nicht vorstellbar. Am Markt gibt es zahlreiche CAD-Programme, von denen nach wie vor AutoCAD von Autodesk zu den meistgenutzten CAD-Lösungen zählt.
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BIM
Building Information Modeling (BIM) ist ein datenbasierter Ansatz für die Zusammenarbeit im Bauwesen: Informationen zum Bauwerk werden digital strukturiert erfasst und entlang eines gemeinsamen Datenmodells zwischen Planung, Ausführung und Betrieb geteilt. Unterstützt wird das typischerweise durch Plattformen für Dokumenten‑ und Modellmanagement.
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HOAI Tool
Viele Architektur‑ und Ingenieurbüros nutzen die HOAI als Referenzrahmen, um Leistungen entlang der Leistungsphasen (LPH 1–9) sauber abzugrenzen und Honorare nachvollziehbar zu ermitteln. Seit 2021 ist die HOAI dabei kein verbindliches Preisrecht mehr: die HOAI‑Systematik und Honorartafeln dienen in der Praxis vor allem als Orientierung.
Für die praktische Umsetzung kommen deshalb häufig HOAI‑Tools zum Einsatz (z. B. HOAI‑Pro), die Honorarermittlung, Angebote und Rechnungen nach HOAI unterstützen.
In ingo365 ist die HOAI‑Kalkulation direkt in die kaufmännische Projektabwicklung eingebunden: Die Honorar‑Kalkulation (HOAI) ist als Funktion inklusive Übernahme in Projektangebote/-aufträge beschrieben, sodass einmal erfasste Kalkulationsdaten ohne Medienbruch im Projekt weiterverwendet werden können.
Hinweis zur Aktualität: Eine mögliche HOAI‑Novellierung wird weiterhin diskutiert. Eine kompakte Einordnung finden Sie im Beitrag: HOAI‑Leistungsphasen: Alle LPHs, Novelle 2025/2026 & ERP‑Potenziale.
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Qualitätsmanagementsystem
QM‑Tools unterstützen Unternehmen dabei, ein Qualitätsmanagementsystem aufzubauen und zu betreiben. Häufig orientieren sich Organisationen dabei an der Norm ISO 9001. Ein QMS hilft, Prozesse so zu steuern, dass Produkte und Dienstleistungen konsistent die Anforderungen von Kunden erfüllen und relevante gesetzliche bzw. behördliche Vorgaben systematisch berücksichtigt werden. QMS‑Lösungen gibt es sowohl als eigenständige Systeme als auch als Teil eines integrierten Managementsystems, das z. B. Qualität, Umwelt oder Arbeitssicherheit zusammenführt.
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Microsoft Excel
Excel ist in vielen Ingenieur- und Planungsbüros ein häufig genutztes Werkzeug – besonders für technische Berechnungen, schnelle Auswertungen und Ad‑hoc‑Listen. Gleichzeitig ist Excel weder eine Datenbank noch ein kaufmännisches System: Sobald mehrere Personen parallel arbeiten, Versionen zusammengeführt werden müssen oder Abrechnungs‑ und Nachweispflichten dazukommen, wird es schnell unübersichtlich und fehleranfällig.
Gerade bei Projektmanagement im Team und buchhalterischen Tätigkeiten entstehen so unnötige Abstimmungsaufwände und Risiken durch manuelle Konsolidierung.
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Finanzbuchhaltung
Viele Unternehmen lagern Teile der Finanzbuchhaltung an den Steuerberater aus, doch Vorarbeiten wie Belegerfassung, Stammdatenpflege und Zahlungsabgleich bleiben intern – sonst wird es teuer und fehleranfällig. Für die Übergabe werden häufig etablierte Schnittstellen/Zielsysteme genutzt, z. B. DATEV (DE) oder BMD (AT).
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Dokumentenmanagement & Archivierung
Viele Büros starten mit Fileservern oder Cloud‑Speichern – als Ablage reicht das oft, für kollaboratives Arbeiten fehlen aber häufig Struktur, Versionierung und Projektkontext (inkl. E‑Mails).
Ein Beispiel dafür ist ingo365 DMS, das E‑Mails und Dokumente projektbezogen in einer zentralen Projektakte zusammenführt – in der vertrauten Microsoft‑365- Arbeitsoberfläche.
Praxischeck: Mit dem kostenlosen 5‑Minuten‑Selbsttest sehen Sie, wie gut Ihre Projektablage für Dokumente & E‑Mails heute wirklich funktioniert:
In der Praxis zeigt sich das Problem vor allem dann, wenn Informationen verteilt sind: Dokumente liegen in Ordnerstrukturen, entscheidende Abstimmungen aber in persönlichen Postfächern – und beim Wiedereinstieg nach Abwesenheit oder bei Projektübergaben muss der Kontext mühsam rekonstruiert werden.
Ein DMS, das sich an der Projektrealität orientiert, macht aus „Speicherorten“ eine projektbezogene Informationsstruktur: Kommunikation und Dokumente werden gemeinsam abgelegt, sodass Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und Unterlagen schneller auffindbar sind.
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E-Mail Management & Kommunikation
Microsoft Outlook & Co. gehören als E‑Mail‑, Kalender‑ und Aufgaben‑Tools zu den meistgenutzten Anwendungen am modernen Arbeitsplatz – und genau deshalb entscheidet sich hier oft, ob projektbezogene Kommunikation nachvollziehbar in der Projektakte landet oder in persönlichen Postfächern verschwindet.
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Zeiterfassung & Urlaubsmanagement
Zeiterfassung ist in vielen Ingenieur- und Planungsbüros eine Dauerbaustelle – nicht, weil Zeit unwichtig wäre, sondern weil im Alltag oft zu spät, zu grob oder in Insellösungen erfasst wird. Werden Zeiten verzögert oder ungenau dokumentiert, entstehen Lücken, die sich erst spät bemerkbar machen – und jeder Fehler wirkt sich direkt auf Abrechnung und Marge aus. Bei mehreren parallelen Projekten fehlt dann schnell der Überblick über Stundenverbrauch und Abweichungen, wenn belastbare Daten erst am Monatsende „zusammengebaut“ werden.
Genau deshalb sollte Projektzeiterfassung explizit mitgedacht werden: Zeiten werden projektbezogen erfasst und können durch Projektleiter gezielt geprüft, gefiltert und für die Abrechnung bewertet werden (z. B. abrechenbar vs. intern) – statt mit pauschalen Annahmen oder Excel‑Listen zu arbeiten. Wer das sauber und alltagstauglich abbilden will, kommt meist weiter mit einer projektorientierten HR‑Software, die Arbeitszeitlogik (z. B. Pausen-/Regelhinweise) und Zeitkonten/Soll‑Ist‑Transparenz mit der Projektzeiterfassung in einem Prozess zusammenführt.
Welches ERP-System fehlt am digitalen Arbeitsplatz im Ingenieurbüro?
Der digitale Arbeitsplatz im Planungsbüro ist heute Realität – nicht zuletzt durch fortschreitende Digitalisierung und den Trend zum Homeoffice bzw. zu verteilten Teams. Damit „Modern Work“ im Alltag wirklich funktioniert, reicht eine Sammlung einzelner Tools selten aus: Entscheidend ist eine durchgängige Datenbasis, in der Projekte, Leistungen, Belege und Dokumente zusammenlaufen – ohne doppelte Pflege und ohne Medienbrüche.
Genau dafür ist ingo365 Plattform für Planungsbüros: ERP, HR & DMS. Eine Microsoft‑365‑basierte Plattform, die ERP, HR und DMS in einem Workflow verbindet und modular erweiterbar ist. Die Integration in Microsoft 365 (u. a. Outlook/Teams/SharePoint sowie der Datenaustausch mit Excel) sorgt dafür, dass Mitarbeitende in vertrauten Oberflächen arbeiten können – und Informationen trotzdem zentral im System landen.
Als zentrale Business‑Software deckt ingo365: Business Software für Ingenieurbüros & Architekten wesentliche kaufmännische und projektorientierte Aufgaben über den gesamten Projektlebenszyklus ab – vom Angebot bis zur Abrechnung. Dazu gehören insbesondere:
- Finanzmanagement
- Projektverwaltung & Kalkulation
- Zeit- und Leistungserfassung
- Digitalisierte Rechnungserstellung
- Projektbezogenes Dokumenten- und E-Mail-Ablagesystem
- Ressourcen-, Aufgaben- und Projektplanung
- Liquiditätsplanung
- und einiges mehr
Fazit: ingo365 als Plattform für den digitalen Projektalltag im Planungsbüro
Der Trend geht klar weg von Tool‑Insellösungen hin zu integrierten, modularen Branchenplattformen, in denen Projekte, kaufmännische Prozesse und Dokumente auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenlaufen. Das reduziert Medienbrüche, verhindert doppelte Datenpflege und schafft die Transparenz, die im Projektgeschäft entscheidend ist.
ingo365 verfolgt genau diesen Ansatz als Microsoft‑365‑basierte Plattform aus ERP, HR und DMS – modular einsetzbar und miteinander verzahnt. So bleiben Teams in vertrauten Oberflächen (z. B. Outlook/Teams/SharePoint und Excel‑Datenaustausch) arbeitsfähig, während Projekt‑, Leistungs‑ und Finanzdaten systematisch strukturiert werden und für Controlling, Abrechnung und Nachweise verfügbar sind.
Wer seinen Software‑Stack im Planungsbüro vereinfachen will, sollte deshalb weniger nach dem „nächsten Einzeltool“ suchen, sondern nach einer Lösung, die durchgängig vom Angebot bis zur Abrechnung funktioniert – inklusive sauberer Projektstruktur, Zeit-/Leistungserfassung und einer projektbezogenen Dokumenten- und E‑Mail‑Akte.

